Im September 20017 wurden wir zum wiederholten Mal als Internationale
Umweltschule ausgezeichne. Die NEZ berichtete am 05.10.2017 darüber.


„Waldtage“ der Eingangsstufenklassen

in der Schule am Wingster Wald

In der Zeit vom 09. – 14.06.2017 kamen die Schülerinnen und Schüler der vier Eingangsstufenklassen in der Wingst in den Genuss, zwei besondere Projekttage erleben zu dürfen. Dazu kamen sie morgens mit Gummistiefeln, regensicherer Kleidung und Rucksäcken „bewaffnet“ in die Schule und freuten sich darauf, kurz nach Schulbeginn zusammen mit einem Lehrer oder einer Lehrerin bzw. einer pädagogischen Mitarbeiterin in den Wingster Wald, der direkt hinter dem Schulgebäude beginnt, zu wandern. Dort erlebten sie dann zwei sehr unterschiedliche aber überaus spannende Führungen zum Thema „Wald“ und „Bach“.

 

Die Klasse, die den Wald erkunden wollte, hatte dabei einen etwas längeren Spaziergang zu Beginn zu bewältigen, denn die Waldführung begann am Waldspielplatz, der eine halbe Stunde Fußmarsch von der Schule entfernt liegt. Dort angekommen erwartete sie eine Umweltpädagoge bzw. eine Umweltpädagogin, die sie auf verschlungenen Pfaden in die Tiefen des Wingster Waldes führte. Dabei lernten sie die unterschiedlichen Baumarten an ihren Blättern und der Rinde erkennen, untersuchten den Waldboden, lasen die Spuren von Rehen und Wildschweinen und lernten, wie man sich verhalten sollte, falls einem tatsächlich ein Wolf begegnen würde. Dabei setzten sie alle ihre Sinne ein, fühlten die Baumrinden, rochen den erdigen Waldboden, lauschten der Stille im Wald und genossen die Ruhe, die man dort entfernt von Häusern und Straßen erleben kann. 

Die andere Lerngruppe, die sich mit dem Bach beschäftigte, hatte keinen so weiten Weg zurückzulegen, denn wenige hundert Meter hinter der Schule verläuft der Hasenbeckbach und in seiner Nähe kann man einen naturbelassenen Tümpel finden, der zur Naturerforschung einlädt. Eine Umweltpädagogin bzw. ein Umweltpädagoge holte dazu die Klasse und ihren Lehrer oder ihre Lehrerin bzw. PM an der Schule ab und startete direkt hinter der Schule in den Wald. Mit Keschern und Becherlupen bewaffnet konnten die Kinder dort entdecken, was für unterschiedliche Tiere in so einem unscheinbaren und zugewachsenen kleinen Wasserloch leben. Neben so unangenehmen Insekten wie Fliegen und Mücken gab es dort auch Libellenlarven, Krebse, unterschiedliche Käfer und Frösche und so einiges mehr. Das alles hautnah und durch die Becherlupe vergrößert genau betrachten zu können, war für viele Kinder ein ganz neues Erlebnis. Danach ging es dann zum Hasenbeckbach, an dem man auch viele dieser Tiere finden kann, wenn man genau sucht und weiß, wonach man Suchen und Ausschau halten muss. Dieses Neuentdecken der Bachumgebung, die die Kinder schon von einigen Unterrichtsgängen dorthin kannten, bot eine besondere Bereicherung für viele Schülerinnen und Schüler.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Erst- und Zweitklässler der Schule am Wingster Wald in diesen beiden Projekten vielfältige Naturerlebniserfahrungen gemacht haben, die ihnen den Wald mit seinen Lebewesen und Pflanzen viel näher gebracht haben. Der Wald mit seiner Flora und Fauna und ebenso der Bach und Tümpel mit seinen vielfältigen Bewohnern, sind ihnen nun viel näher. Sie wissen nun, warum wir alle in der Schule am Wingster Wald uns so sehr darum bemühen, ihn, den Wald und seinen Bach in unserer direkten Umgebung, sauber und gesund zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sehen nach diesen Projekttagen nicht nur einen Haufen Bäume vor sich, wenn sie den Wald betrachten, sondern wissen, wie vielfältig die Natur in ihm ist und was für interessante Tiere dort leben. Der Wald ist lebendig und bedeutsam für alle geworden.

 

Die NEZ berichtete am 29.06.2017 darüber.


Internationale Umweltschule Europas

Projekte im Bewerbungszeitraum 2013 - 2015

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