Konzert mit David und Nikolas Jehn

Eine musikalische Reise um die Welt

 

Voller Vorfreude auf eine Weltreise versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in unserer Turnhalle. Auch für unsere Gäste, die Schulkinder des nächsten Jahres und ihre Erzieherinnen, boten die ausgelegten Matten, Bänke und Kästen ausreichend Platz. Dabei kamen wir gar nicht viel zum Sitzen, weil die Jehns uns immer wieder mit einbezogen: mitmachen statt vormachen.

 

Nach einem Begrüßungslied zog es uns nach Afrika: In Marokko sangen, klatschten, trommelten, stampften, schnipsten und tanzten wir. Zudem lernten wir, wie ein Huhn in Tansania gackert (nämlich „guku-luku“), eine Katze miaut (u-wa, u-wa) oder andere Haustiere dort klingen.

 

Wir verließen Afrika und setzten nach Neuseeland über. Dort sangen wir „Oh heppo di taja yeh“ mit Bewegungen. Diese passten so gut zum Text, dass wir das Lied nach ein paar Durchgängen sogar lautlos, nur im Rhythmus der Bewegungen mit unserem Körper „singen“ konnten – ein leises aber beeindruckendes Gemeinschaftserlebnis.

 

Weiter ging es nach Nordamerika zu den Indianern, wo wir etwas länger verweilten, weil wir für unseren letzten großen Elternabend schon einige Indianerlieder der Jehns gesungen hatten. „Adler will fliegen“, ein Lied über die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer und das Lied von der Friedenspfeife zeigten uns, dass alle Lebewesen miteinander verbunden sind und in Frieden miteinander leben sollen. Die indianische Donnertrommel, die David Jehn dabei spielte, brachte viele Kinderaugen besonders zum Leuchten.

 

In Südamerika wartete Arbeit auf uns: Wir haben singender weise mit einem Mädchen am Fluss die Wäsche gewaschen. Feine und grobe und besonders schmutzige – entsprechend stark oder zart fiel unser Körpereinsatz aus.

 

Zum Abschluss flogen wir wieder nach Europa, genauer Nordeuropa, wo wir tanzten wie die Lappen und andere Leute von nebenan.

 

So erlebten wir die verschiedenen Kontinente, erfuhren etwas über Land und Leute – ganz ohne teure Flüge und Jetlag, genau wie David Jehn uns vorher versprochen hatte. Die Stimmung war super. Nach einer lautstark eingeforderten Zugabe ließen wir die Jehns etwas wehmütig, aber glücklich wieder zurück nach Hause fahren.

 


Eine Reise um die Welt - "Großer Elternabend"

 

Zum Schuljahresabschluss feierte die Schule am Wingster Wald mit etwa 300 Gästen wieder ihren jährlichen "großen Elternabend". Im Mittelpunkt stand das Theaterstück "Eine Reise um die Welt", das die Theater-AG unter der Leitung von Janine Ribbecke und Dennis Winter einstudiert hatte. Das Theaterstück wurde musikalisch von der Orchester-AG unter der Leitung von Monika Krause und Gabriele Müller umrahmt. Selbstgebaute Kulissen und viele schauspielerische und tänzerische Einlagen aller Schülerinnen und Schüler ließen den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden. Im zweiten Teil des Abends wurden die 4. Klassen auch vom Schulelternrat verabschiedet. Sie bedankten sich mit eigenen Klassensongs beim Kollegium der Schule für eine schöne Grundschulzeit. Die Schulleiterin Sabine Cordes wies in ihrer Dankesrede darauf hin, dass dieses besondere Projekt der jährlichen Theater-Musikaufführung nur dank der so gut funktionierenden Teamarbeit im Kollegium umzusetzen sei. Sie hob nochmals das große Elternengagement im Laufe des Schuljahres hervor. Den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen machte sie Mut für die weiterführenden Schulen. "Ihr habt von euren Lehrerinnen und Lehrern ein sehr gutes Grundlagenwissen mitbekommen. Denkt aber auch an einen fairen Umgang miteinander und unterstützt euch gegenseitig."