Die Eisbären wünschen allen ein gesegnetes Osterfest!


Türme

 

Wann genau die Menschen auf die Idee kamen, Türme zu bauen, ist unklar. Doch sicher wurde schon vor sehr langer Zeit erkannt, dass eine überlegene Position von Vorteil ist: Der älteste archäologische Fund lässt sich auf 7500 v.Chr. zurückdatieren.

 

Türme erfüllen die unterschiedlichsten Funktionen. Sie bieten Schutz und Orientierung, taugen zur Verteidigung und für die Demonstration von Macht, Stärke und technologischem Know-how.

 

Manche Türme sind auch einfach nur zum Genießen da: Aussichtstürme waren vor allem zum Ende des 18. Jahrhunderts gefragt und werden seitdem auch speziell für diesen Zweck errichtet. Manche Industrie- und Techniktürme kombinieren Nutzen und Spaß, indem sie zusätzlich zu ihrer Funktion auch Aussichtsplattformen und Turmcafés bieten. Stillgelegte Türme, die einfach zu schön zum Abreißen sind, werden manchmal auch zu Aussichtstürmen umgebaut.

 

(Quelle: https://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/tuerme_dem_himmel_entgegen/index.html)

 

In unserer Gegend stehen eher wenige Türme. Aber einen besonderen Turm gibt es dann doch: Den Aussichtsturm auf dem Deutschen Olymp!

 

Im Unterricht gelang es den Eisbären, eigene Türme zu bauen.

 

Türme aus Spaghetti und Knete

Türme aus Zeitungspapier

Wir beschäftigten uns mit dem Künstler und Architekten Friedensreich Hundertwasser, seinen Zwiebeltürmen und seiner besonderen Architektur.

Die Erkenntnisse über die Architektur von Friedensreich Dunkelbunt Regentag Hundertwasser flossen beim Malen der Türme in Gruppenarbeit mit ein, aber der eigenen Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.


Spachteltechnik im Kunstunterricht der Eisbären

Je Bild 500 Euro

Wer bietet mehr?


Die Eisbären wünschen allen

ein frohes neues Jahr

Feuerwerk mit Zuckerkreide

 

 

 

  Unser Rezept für die Zuckerkreide:

  1. Fülle ungefähr 0,25 Liter Wasser in eine Schüssel.
  2. Gib zwei Esslöffel Zucker in das Wasser und rühre, bis er sich aufgelöst hat.
  3. Lege die Kreiden für 10 Minuten in das Zuckerwasser hinein.
  4. Lasse die Zuckerkreiden auf einem Teller abtropfen. Dann kannst du mit den noch feuchten Kreiden dein Bild malen.
  5. Der Zucker bewirkt, dass die Kreiden besser auf dem Untergrund haften. Wenn die Farben trocknen, fangen sie an zu leuchten. Überschüssige Kreidekrümel lassen sich vorsichtig abschütteln.


Müllverwertung und Papierschöpfen

in der Eingangsstufe

 

Ein besonderes Highlight für die Eingangsstufenklassen gab es, als das Thema „Müll“ auf dem Lehrplan stand. Die Kinder wissen zwar schon, dass wir den Müll in Papier-, grüner Punkt“- und Restmüll trennen, doch wozu ist das gut?

 

Diese Frage ein klein wenig zu beleuchten, half uns Herr Marek, der Abfallberater vom Landkreis Cuxhaven. Er besuchte die Eingangsstufe, stellte sich den Schülerinnen und Schülern als „Schulheft“ vor und besuchte mit ihnen auf der Karte die Region der Erde, wo der Rohstoff Holz für die Herstellung von Papier, das man ja für ein Schulheft braucht, hauptsächlich herkommt, den Regenwald. Die Kinder lernten dabei, dass riesige Mengen der Regenwälder abgeholzt werden, um unser ganz normales Papier herzustellen, und darunter leiden nicht nur die Tiere und Einwohner der Regenwälder, sondern auch wir selbst, denn die grüne Lunge der Erde wir damit immer kleiner.

 

Regenwald im Matheheft? Ohne uns!

Also überlegten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Herrn Marek, dass es doch eine Alternative geben müsste, wie wir Papier für unser Schulheft bekommen, ohne die Regenwälder weiter abzuholzen. Dabei kam unser Papiermüll ins Spiel, denn aus diesem gesammelten Papiermüll sollte man mit Hilfe von Wasser, ein wenig Waschmittel, einem Mixer, vielen Lappen, Schöpfrahmen und einem Wäscheständer, neues Papier herstellen können. Auch wenn einige erst skeptisch waren, wollten es doch alle Kinder gerne ausprobieren, und so kam jede Klasse in den Genuss, an einem Schultag ihr eigenes Papier zu schöpfen.

 

Wir machen unser eigenes Papier - so geht es:

Es musste erstmal kräftig gearbeitet werden. Alle Kinder zerrissen alte Zeitungen aus dem Papierabfall zu ganz schmalen Streifen und weichten sie dann in kochend heißem Wasser mit ein wenig Waschpulver über Nacht ein. Am nächsten Vormittag wurde aus dieser Zeitungswassermischung mit Hilfe des Mixers ein flüssiger Papiermatsch, aus dem jedes Kind mit einem Papierschöpfrahmen sein eigenes Blatt Papier schöpfen konnte. Sogar tolle Bilder, die die Kinder sich vorher aus der Zeitung herausgesucht hatten, wurden in dieses Papier eingearbeitet. Mit den Lappen wurde das überschüssige Wasser herausgepresst und die Papierblätter wurden zum Trocknen aufgehängt. Fasziniert konnte jedes Kind am darauffolgenden Tag sein eigenes fertig getrocknetes und selbst hergestelltes Papier in die Hand nehmen und drauf malen oder schreiben. Wer wollte bekam auch einen blauen Engel auf sein Papier gestempelt, da es sich ja um echtes Recycling Papier handelt.

 

Nach dieser spannenden Unterrichtseinheit wissen nun alle Kinder, dass es nicht notwendig ist, die Regenwälder abzuholzen, um Papier für unsere Schulhefte herzustellen. Und sie erkennen, wie sinnvoll es ist, den Müll auch weiterhin gut zu trennen, denn altes Papier ist ein wertvoller Rohstoff. In unserem Schulladen gibt es aus diesem Grund auch nur Hefte aus Recyclingpapier und auch unsere Schulkopien werden auf Recyclingpapier ausgegeben. (ap)

 


Die Eisbären aus der E3 haben sich in Kunst

mit Paul Klee beschäftigt


Paul Klee kam 1879 in der Schweiz zur Welt. Er spielte sehr gut Geige und wäre beinahe Berufsmusiker geworden. Dann entschied er sich aber doch für ein Kunststudium.

Er hatte keine Lust, die Dinge so zu malen, wie sie tatsächlich aussehen. Paul Klee fand, dass es in der Kunst um Ideen, Vorstellungen und Gefühle gehen soll. Deshalb zeigen seine Bilder seltsame Symbole und Formen wie Dreiecke, Halbkreise oder Quadrate.

Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 lebte und arbeitete Paul Klee in Deutschland als Kunstprofessor. Die Nationalsozialisten lehnten seine moderne Kunst ab. Sie erklärten die Werke Pauls Klees zu „entarteter“ Kunst und verboten sie. Sie sagten, dass die Bilder so aussehen, als ob sie von Kindern gemalt wurden.

Wir haben versucht seine Bilder nachzumalen. Dabei haben wir festgestellt, dass seine Bilder vielleicht aussehen, als ob sie von Kindern gemalt wurden, aber gar nicht kinderleicht zu malen sind. (pe)